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![]() Yoshie Shibahara und das POGOensemble sind für „Silly Putty" eine choreografische Fusion eingegangen. In dieser „konsequenten Produktion, in deren strenger Ästhetik die Ironie lauert" (Nicole Strecker), konkretisieren sie ein Experiment: die Idee der Perfektionierung der menschlichen Existenzweise durch beharrliches Optimieren und Rationalisieren aller Lebensbereiche. Zusehends bewegen sich die Menschen als massenkonforme Akteure in einem auf Ökonomie und Effizienz getrimmten Kollektiv, das die Forderung nach Individualität zu Gunsten des Konsenses der Gemeinschaft ausblendet. Das utopische Ziel der ultra-homogenen Lebensweise fordert ihr Gegenbild heraus: den Weg in eine nicht-vorhersehbare Wunderwelt aus Alchemie und Mystik. Yoshie Shibahara begann ihre Tanzausbildung 1992 in Osaka, Japan. In Deutschland studierte sie Elementaren Tanz an der Deutschen Sporthochschule Köln und schloss eine Fortbildung in Tanztherapie ab. Seit 2002 ist sie als freischaffende Choreografin und Tänzerin tätig und arbeitet eng mit der Tänzerin Sachie Tanaka zusammen. Yoshie Shibaharas choreografische Arbeiten wurden mehrfach prämiert. Bereits zweimal wurde sie mit dem Choreografie Stipendium der Kunststiftung NRW gefördert.
Das POGOensemble, bestehend aus Dilan Ercenk, Denise Temme und Tessa Temme, formierte sich 2001 aus dem Studienschwerpunkt Kreativität der Deutschen Sporthochschule Köln. Neben Nominierungen und Preisen für ihre choreografischen Arbeiten „Henry", „Kolonie" und „Gyntschaft" gelang dem POGOensemble mit „Ja Ja der Jodok" die Aufnahme in das renommierte europäische Auftrittsnetzwerk für junge Künstler aerowaves 2010. |
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![]() ![]() Choreografie, Tanz: Dilan Ercenk, Denise Temme, Tessa Temme, Yoshie Shibahara, Sachie Tanaka Musik: Philip Jeck, Jacob Kirkegaard, Peaches, Pan Sonic Licht-, Tontechnik: Wolfgang Pütz, Philipp Sander Foto: Wolfgang Weimer Dauer: 55 Minuten
www.shibahara.kulturserver-nrw.de Eine Produktion von Yoshie Shibahara |